Zetbi - Zentrum für Biographik - Profil


Zentrum für Biographik / Profil

Biographische Perspektiven ermöglichen es, die zunehmend ausdifferenzierten
Theorie- und Methodenangebote in den Geistes-, Kultur- und
Sozialwissenschaften in handhabbaren Forschungsprojekten zu bündeln.
Dementsprechend strebt das Zentrum für Biographik (ZetBi) an, Impulse für
eine verstärkt theoriegeleitete biographische Forschung zu liefern.
Gleichzeitig fungiert das ZetBi auch als ein Forum dafür,
forschungspraktische Fragen zu verhandeln (etwa die biographische
Darstellung und Erzählung, die Rolle des Biographen / der Biographin).

Im Mittelpunkt der Aktivitäten des Zentrums stehen die seit 2004 halbjährlich stattfindenden Workshops, auf denen die Mitglieder des ZetBi (und externe Nachwuchswissenschaftler/innen) ihre Forschungsarbeiten präsentieren und im Austausch mit externen Experten und Expertinnen biographische Fragestellungen diskutieren. Zwischen den Treffen erfolgt der Austausch über eine Maillingliste.

Im ZetBi sind eine Vielzahl von Disziplinen vertreten, u. a. Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Wissenschafts- und Medizingeschichte, Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Psychologie, Soziologie, Gender Studies, Politikwissenschaft und Vergleichende Religionswissenschaft. An den Diskussions- und Austauschprozessen nehmen als feste oder assoziierte Mitglieder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Israel und Finnland teil. Das ZetBi kooperiert mit verschiedenen Institutionen im In- und Ausland.

Das Zentrum für Biographik strebt mittelfristig an, sich zu einem verstärkt auch von außen wahrgenommenen und international vernetzten Kompetenzzentrum zu entwickeln.